Die Freihung ist eine versteckte Wand links neben der imposanten Hochstadel Nordwand. Da sie im oberen Teil erst interessant ist hat sie nie Begehungen. Auch ich musste etwas herumtelefonieren um einen Seilpartner zu finden. Aber am 30. September 2011 ist es endlich so weit.


Ungefähr 25 Jahre Nach der Erstbegehung durch Hannes Wallensteiner und Toni Ponholzer sitze ich im Auto Richtung Hochstadelhaus. Für das Unternehmen hab ich alles dabei einen Satz Friends, Keile und das übliche Reck zum Alpinklettern. An meiner Seite, Toni Ponholzer der die Abkürzung zur Wand noch immer im Kopf hat. Nach 2,5 Stunden stehen wir tatsächlich am Einstieg wo die ersten etwas brüchigen Längen los gehen.
In der dritten Seillänge beginnt eine Verschneidung die im Dach ausläuft. Wir klettern in Wechselführung bis unter das Dach wo man den Kopf weit zurücklegen muss um ein Ende zu sehen.
„So jetzt wird’s Interessant, ich brauch das ganze Reck“

Voll aufmagaziniert steige ich los, die ersten Meter sind noch senkrecht aber etwas nass und glitschig, dort noch eine gute Sicherung legen bevor ich über sehr große Klemmblöcke nach rechts klettere. Es ist eine super Kletterei die an der Dachkante endet wo ich einen Stand errichte um Toni nachzusichern. Die nächste Länge ist derselbe Genuss, ein kleines Dach und am Ende ein luftiger Stand. Noch zwei Längen die wir in Wechselführung klettern, dann stehen wir pünktlich bei Sonnenuntergang am Gipfel.

Zufrieden steigen wir ab und gelangen mit Hilfe der Handy Taschenlampe zum Auto. Ich konnte die Route 25 Jahre später als erster wiederholen und zugleich oneside Rotpunkt klettern.
In der Tour befindet sich: ein alter Schlaghaken, Drei neue Sanduhren und drei Fixkeile.

Die Route:
9 Seillängen
350 hm
SL 1-5 Schwierigkeiten bis 6
SL 6u7 Schwierigkeit 8
SL 8 Schwierigkeit 6+
SL 9 Schwierigkeit 3


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